Die Sektion Stadt- und Regionalsoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) vergibt seit 2013 alle zwei Jahre einen Preis für herausragende Dissertationen.
Aktuelle Ausschreibung: Dissertationspreis 2027
Teilnahmeberechtigt: Dissertationen, die innerhalb der letzten zwei Jahre angenommen oder publiziert wurden. Stichtag für die Einreichung der Dissertation an der Hochschule ist der 30. November 2026. Die Einreichungsfrist für den Preis ist der 28. Februar 2027. Einzureichen ist ein Exemplar der Arbeit und eine Kurzfassung (1 DIN-A4-Seite), jeweils gedruckt und digital (komprimierte PDF).
Einreichung an (Juryvorsitz): Prof. Dr. Anna Steigemann, HafenCity Universität Hamburg, Henning-Voscherau-Platz 1, 20457 Hamburg, anna.steigemann@hcu-hamburg.de
Preisverleihung: Herbsttagung der Sektion, Herbst 2027
Über den Preis
Mit dem Preis wird eine empirisch, methodisch und/oder theoretisch herausragende Dissertation ausgezeichnet, die sich grundlegend mit Fragen der Stadt- und Regionalsoziologie auseinandersetzt. Der Preis wird alle zwei Jahre auf der Herbsttagung der Sektion verliehen.
Wer kann einreichen?
Die Arbeiten können von den Verfassenden oder von den betreuenden Hochschullehrer:innen eingereicht werden, auf Deutsch oder Englisch. Teilnahmeberechtigt sind Arbeiten, die innerhalb der letzten zwei Jahre an einer deutschen oder ausländischen Hochschule als Dissertation angenommen oder in diesem Zeitraum publiziert wurden. Aus Gründen der Vergleichbarkeit sind die begutachteten Fassungen der Arbeiten einzureichen, nicht die Veröffentlichungen. Die genauen Fristen und die Einreichungsadresse finden Sie in der jeweils aktuellen Ausschreibung oben.
Preisvergabe und Preisgeld
Über die Preisvergabe entscheidet eine fachlich qualifizierte Jury. Das Preisgeld beträgt 1.000 Euro. Die Jury behält sich vor, die Preissumme auf mehrere Arbeiten zu verteilen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bisherige Preisträger:innen
2023: Allegra C. Baumann, „Von den Schiffen in die Stadt. Eine Rhythmusanalyse kreuzfahrttouristischer Zirkulation auf der Verkehrsinfrastruktur in Dubrovnik“, und Ryanne Flock, „Die soziale Produktion öffentlichen Raums im urbanen China der Reformperiode. Appropriationen und Aushandlungsprozesse zwischen Lokalstaat und ‚Vagabunden‘ in Guangzhou“
→ Zur Preisverleihung 2023
2021: Jessica Wilde, „Die Fabrikation der Stadt. Entwurf einer Stadtforschung auf der Grundlage der Soziologie Bruno Latours“, und Emily Kelling, „Urban Informality: Space, Power, and Legitimacy in Addressing London’s Housing Need“
→ Zur Preisverleihung 2021
2019: Nihad El-Kayed, „Local Conditions of Democracy. The relevance of neighborhoods for political participation of first and second generation immigrants“
→ Zur Preisverleihung 2019
2017: Anna Steigemann, „Offering ‚More‘? How Store Owners and Their Businesses Build Neighborhood Social Life“
→ Zur Preisverleihung 2017
2015: Christine Barwick, „Moving out or staying put? Neighborhood choice, notions of community, and identification(s) of upwardly mobile Turkish-Germans“, und Karen Sievers, „Lost in transformation? Raumbezogene Bindungen im Wandel städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen“
→ Zur Preisverleihung 2015
2013: Anna-Lisa Müller, „Green Creative Cities. Zur Gestaltung eines Stadttypus des 21. Jahrhunderts“, und Gunter Weidenhaus, „Die soziale Raumzeit. Zum Zusammenhang der Konstitutionen von Raum und Zeit in Biographien“
→ Zur Preisverleihung 2013
Jurys der bisherigen Vergaberunden
Wir danken allen Kolleg:innen, die sich in den Jurys engagiert haben:
2027: Anna Steigemann (Vorsitz), Walter Bartl, Sabine Meier, Annette Spellerberg
2023: Anna Steigemann (Vorsitz), Ingrid Breckner, Heike Hanhörster, Reinhold Sackmann, Wolf-Dietrich Bukow
2021: Anna Steigemann (Vorsitz), Walter Bartl, Sigrun Kabisch, Uwe-Jens Walther
2019: Dieter Rink (Vorsitz), Frank Eckardt, Sabine Meier
2017: Matthias Bernt (Vorsitz), Susanne Frank, Gabriele Sturm
2015: Carsten Keller (Vorsitz), Norbert Gestring, Dieter Rink, Annette Spellerberg
2013: Heike Herrmann (Vorsitz), Ingrid Breckner, Sybille Frank, Christine Hannemann
